Buchtrailer machen Appetit auf Lesestoff. Entdecke Unterhaltendes, Spannendes, Kurioses oder auch Texte, die zum Nachdenken anregen. Die Schöpfungen der Schweizer Autorinnen und Autoren sind sehr vielseitig. Leseprobe hilft dir dabei, sie zu entdecken.
Das Wasser ist das wahrhafte Auge der Natur, das sieht und träumt. Was die Wasser in jedem Moment eines kosmischen Augenzwinkerns an unendlich vielen Orten tun, nämlich neu geboren werden, das können wir Menschen von ihnen lernen: gelassenes Lebenlassen, endlich zur-Welt-kommen, in eine Kultur des immer neu-Geborenwerdens hineinwachsen.
Dr. Peter Zimmer · Schweizer Literaturgesellschaft
14. Juli 2025
«Das freie Meer befreit den Geist.» Johann Wolfgang von Goethe. Am 22.6.1942 wurde ich in Hannover geboren. Nach dem Studium der Humanmedizin an den Universitäten Bonn und Graz legte ich das medizinische Staatsexamen und meine Dissertation an der Universität Bonn ab. Die Facharztausbildung zum Internisten absolvierte ich an den Städtischen Kliniken in Wiesbaden. 1974 heiratete ich Frau Dr.med. Gisela Zimmer. Zusammen führten wir über 32 Jahre eine Landarztpraxis in Hohenlohe (Baden-Württemberg). Nebenbei übernahmen wir zusätzlich verschiedene ehrenamtliche Tätigkeiten. Im Ruhestand zogen wir aus grundsätzlich gesundheitlichen Erwägungen in das Tessin, das fortan unseren Lebensmittelpunkt bildet. Als Jugendlicher beflügelten Bücher über Captain James Cook mein Interesse am Pazifik.
Peter Gross blickt auf eine schwierige Kindheit mit gravierenden Einbrüchen zurück und rekapituliert eine bewegte Berufslaufbahn, die teilweise dieser Kindheit geschuldet ist. Seine Krise und die folgenden Jahre zeigen, dass der Staat lange Zeit nicht auf der Höhe war, wenn es um die Integration von psychisch angeschlagenen Menschen ging, die Hilfe benötigen. Obwohl die Weiterentwicklung der Invalidenver- sicherung ab Januar 2022 maßgebliche Veränderungen brachte, gibt es heute Tausende von Menschen, die unverschuldet in die Armut und die Hoffnungslosigkeit getrieben wurden. Von diesen Menschen spricht niemand. Peter Gross kämpfte sich ins Leben zurück und erzählt heute – stellvertretend für alle vergessenen Betroffenen – seine Geschichte.
An einem Strand findet ein Delfin den Tod. Und auch die Menschen, die in der unteren und oberen Stadt wohnen, sehen sich mit Enden aller Art konfrontiert. Da ist zum Beispiel Nina, die ihren Sohn allein großzieht und sich abmüht, ein Zuhause aufrechtzuerhalten, das langsam, aber sicher vom Meer verschlungen wird. Und da ist Milly, die das Unmögliche versucht, um den Verlust ihres Lebenspartners zu verdrängen. Als sich die ungleichen Frauen in einem kleinen Restaurant an der Küste kennenlernen, keimt aus Einsamkeit eine unerwartete Freundschaft. «delfin» ist ein ebenso berührender wie brisanter Roman. Er erzählt vom Akzeptieren und Loslassen, von leblosen Körpern und suchenden Seelen.
An einem Strand findet ein Delfin den Tod. Und auch die Menschen, die in der unteren und oberen Stadt wohnen, sehen sich mit Enden aller Art konfrontiert. Da ist zum Beispiel Nina, die ihren Sohn allein großzieht und sich abmüht, ein Zuhause aufrechtzuerhalten, das langsam, aber sicher vom Meer verschlungen wird. Und da ist Milly, die das Unmögliche versucht, um den Verlust ihres Lebenspartners zu verdrängen. Als sich die ungleichen Frauen in einem kleinen Restaurant an der Küste kennenlernen, keimt aus Einsamkeit eine unerwartete Freundschaft. «delfin» ist ein ebenso berührender wie brisanter Roman. Er erzählt vom Akzeptieren und Loslassen, von leblosen Körpern und suchenden Seelen.
Nach dem Tod ihrer Grossmutter Lili findet die Keramikkünstlerin Carla in deren Nachlass einen Schuhkarton mit Liebesbriefen. Ihr Grossvater Paul hat sie 1943 an Lili geschrieben. Eigentlich sollte Carla an einer Installation für die Hamburger Kunsthalle arbeiten. Doch in Pauls Briefen und in Gesprächen mit ihrer Mutter Larry tun sich ungeahnte Abgründe in der Familiengeschichte auf. Paul ist seit vielen Jahren tot. Aber er bestimmt die Familiengeschicke noch immer, wie Carla feststellt: «Du hattest deine Finger im Spiel, nicht nur bei meiner Arbeit, sondern auch in meinem Privatleben, du Puppenspieler, du Geist, du Wiedergänger.» Und als sie sich mit dem Äthiopier Dawit anfreundet, muss sie sich fragen, wie weit der Einfluss ihres Grossvaters tatsächlich reicht. Frédéric Zwicker erzählt einfühlsam, originell und bissig aus einem turbulenten Jahr der Künstlerin Carla. Der Roman richtet dabei den Blick auf drei Frauengenerationen im Wandel eines bewegten Jahrhunderts und schlägt einen Bogen von der Schweizer Flüchtlingspolitik im Zweiten Weltkrieg bis hin zu den Migrationsbewegungen der Gegenwart.
Nach dem Tod ihrer Grossmutter Lili findet die Keramikkünstlerin Carla in deren Nachlass einen Schuhkarton mit Liebesbriefen. Ihr Grossvater Paul hat sie 1943 an Lili geschrieben. Eigentlich sollte Carla an einer Installation für die Hamburger Kunsthalle arbeiten. Doch in Pauls Briefen und in Gesprächen mit ihrer Mutter Larry tun sich ungeahnte Abgründe in der Familiengeschichte auf. Paul ist seit vielen Jahren tot. Aber er bestimmt die Familiengeschicke noch immer, wie Carla feststellt: «Du hattest deine Finger im Spiel, nicht nur bei meiner Arbeit, sondern auch in meinem Privatleben, du Puppenspieler, du Geist, du Wiedergänger.» Und als sie sich mit dem Äthiopier Dawit anfreundet, muss sie sich fragen, wie weit der Einfluss ihres Grossvaters tatsächlich reicht. Frédéric Zwicker erzählt einfühlsam, originell und bissig aus einem turbulenten Jahr der Künstlerin Carla. Der Roman richtet dabei den Blick auf drei Frauengenerationen im Wandel eines bewegten Jahrhunderts und schlägt einen Bogen von der Schweizer Flüchtlingspolitik im Zweiten Weltkrieg bis hin zu den Migrationsbewegungen der Gegenwart.
Mit präzisem Blick für Details nimmt uns «Hüener lachen angers» mit auf eine faszinierende Reise durch die Vielschichtigkeit des Lebens. Guy Krnetas Geschichten und Spoken-Word-Texte sind Plädoyers für die Vielfalt der Arten, der Sprachen, der Menschen. Mit wenigen Sätzen erschafft er Situationen, die vom Komischen bis zum Philosophischen reichen. Seine Mundarttexte halten uns den Spiegel vor, reflektieren Träume, Hoffnungen und Abgründe der Gesellschaft. Und sie entwickeln einen einzigartigen Sound und Sog, der süchtig macht. Mit seinem feinen Gespür für Sprache und einer Prise Humor entführt uns Krneta in Alltagsbegebenheiten, die uns zugleich fremd und vertraut erscheinen. Denn selbst die Hühner lachen anders auf Französisch.
Emelie. Sie kennen die Wahrheit doch schon lange. Was, wenn dieses Leben nicht das erste sein kann? Emelie findet keine Ruhe mehr – ein Käuzchenruf in der Bretagne weckt Erinnerungen, die unmöglich ihre eigenen sein können, denn sie stammen aus einem anderen Jahrhundert. Auf Spurensuche trifft sie die Nachfahren der alteingesessenen Familie Lamballe. Doch statt der Wahrheit näherzukommen, stösst Emelie auf immer neue Widerstände. Woher rührt der Konflikt zwischen den beiden Cousins Philippe und Luc wirklich? Was hat der seltsame Luc mit einem ungeklärten Todesfall zu tun? Und warum ist Luc wie besessen hinter einem verschollenen Familienerbstück her? Emelie muss das Rätsel lösen, denn ihre eigene Vergangenheit scheint eng mit der Familiengeschichte der Lamballes verbunden zu sein.
Ben Oppenheim balanciert zwischen Ex-Frau, zwei Kindern und seiner Liebe zu Julia. Er hat Rückenschmerzen und Geldsorgen, aber was ihn wirklich ängstigt, ist der Krieg in Osteuropa. Getrieben vom jüdischen Fluchtinstinkt steigt er eines Morgens kurzerhand in ein Flugzeug nach Brasilien. Mitsamt Ex-Frau und Kindern, aber ohne Julia. Im Krisenmodus läuft Ben zur Hochform auf. Nur der Atomkrieg lässt auf sich warten. Ben dämmert, dass er sich ändern muss, wenn sich etwas ändern soll.
Ein Aussteiger, dessen Vergangenheit undurchsichtig ist und ein orgelspielenderErmittler.Tobias Elwood Gottwald ist eigentlich Organist, doch auch ein begabter Privatermittler. Als er einen mysteriösen Überwachungsauftrag erhält, bei dem der Kunde anonym bleibt, führt ihn seine Recherche nach St. Gallen und an den Schwendisee. Dort soll er einen Aussteiger und selbst ernannten Guru beobachten – doch plötzlich stirbt der Mann unter ungeklärten Umständen. Gottwald schaut genauer hin und kommt mit Hilfe seiner Intuition einer schrecklichen Geschichte auf die Spur, die bis heute Opfer fordert …
Nora ist Moderedaktorin, Kunstfan und ewiger Single. Gemeinsam mit ihrer Schwester Ennia, die eine schmerzhafte Trennung hinter sich hat, macht sie sich auf, Europa zu entdecken – und dabei die große Liebe zu finden. Der Plan: drei Monate, zehn Städte, jede Menge Dates – das alles mit dem Zug. Schon während der Fahrt von Zürich nach Wien treffen die beiden Frauen auf Andy. Mit seinen Taschenspielertricks und seinem Charme zaubert er sich auf Anhieb in Noras Herz. Doch als sie am Bahnhof ankommen und er die Flucht ergreift, wird ihr klar: Andy ist nicht der, der er vorgibt zu sein. Was hat der geheimnisvolle Engländer zu verbergen?
978-3-7296-5156-2
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Ein gesellschaftskritischer Krimi mit besonderem Thema: Als ein Stadtluzerner Baulöwe bei einem Unfall ums Leben kommt, wird der Fall schnell zu den Akten gelegt. Doch es gibt genug Personen, die eine Rechnung mit dem Opfer offen hatten. Zusammen mit Staatsanwältin Nora Schilling beginnt Polizeiermittler Thomas Kessler zu graben, wo andere die Grube lieber zulassen. Sie folgen einer Spur ins Luzerner Zunftwesen, als es einen weiteren Toten gibt – diesmal ein astreiner Mord. Eine atemlose Jagd beginnt.
978-3-7408-2052-7
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